Von der Anfrage bis zur GEMA-Meldung.
Angebote & Mietvorgänge
Der Preis kommt aus der Tarif-Engine – Region, Kategorie, Spieldauer, Sondernutzung – als Vorschau, bevor irgendetwas gespeichert ist. Von der Kalkulation über das Angebot zum Vorgang, ohne Neuerfassung.
Jede Aufführung einzeln erfasst
Konzert, Oper, Ballett, Rundfunk, Aufnahme, Streaming – mit Datum, Spielort, Besetzungsgröße und Beteiligten. Veröffentlicht landet die Nutzung im Kalender und bleibt mit ihm synchron.
Rechnungen & Rückgabe-Mahnwesen
Ein täglicher Prüflauf findet überfällige Sendungen, zählt die Tage und schlägt die Mahnstufe vor. Rechnungen entstehen aus Zuordnungen – einzeln oder als Sammelauftrag.
Meldungen an Verwertungsgesellschaften
Die GEMA-Datei entsteht aus den erfassten Aufführungen – mit Vorschau, Dublettenprüfung gegen bereits Gemeldetes und einer Historie der Läufe zum erneuten Herunterladen.
Noten verleihen ist ein Logistikgeschäft.
Noten verleihen ist ein Logistikgeschäft.
Ein Orchester braucht Partitur und Stimmen zu einem Termin, an einem Ort, für eine bestimmte Aufführung, und danach muss das Material zurück, vollständig und rechtzeitig. Dazu Preise nach Region und Spieldauer, Meldungen an die Verwertungsgesellschaft, Provisionen für VertreterInnen. Das ist der umfangreichste Bereich der Anwendung, und er hat einen klaren Kern.
Dieser Kern ist der Geschäftsvorfall, ein Mietvorgang eines Kunden über ein bestimmtes Notenmaterial in einem Zeitraum. Um ihn herum liegen die Stufen davor (die Anfragekalkulation und das Angebot), die Materialverwaltung, der Versand, die Aufführungen und die kaufmännische Abwicklung. Der Vorgang selbst hat eigene Reiter für Stammdaten, Positionen, Lieferungen, Nutzungen, Rechnungen, Korrespondenz, Verknüpfungen und Dokumente.
Das Material ist als Bundle mit Sets geführt. Ein Bundle ist das Notenmaterial, das zur Miete steht; ein Set ist ein physisches Exemplar davon, mit Nummer, Zustand, Lagerplatz und einer Stückliste aus Stimmtypen mit Soll- und Ist-Anzahl. Fehlt eine Stimme dauerhaft, steht das dort, mit Grund. Der aktuelle Bestand je Position rechnet mit, was außer Haus ist, was gerade zurückkam und welche Hinversände noch offen sind. Sets lassen sich sperren, reservieren, ins Lager einbuchen, und jedes hat eine Historie mit allen Vorgängen, in denen es vorkam.
Die Besetzung dahinter ist strukturiert, nicht Freitext, mit Stimmtypen je Werk oder Titel und den Kennzeichen obligat, ad libitum und divisi, einfügbar aus eigenen Vorlagen, aus Werk-Sets oder aus dem gespiegelten Instrumentenkatalog. Werke, Noten-Metadaten und Songrechte kommen aus Titelstamm und Werk, die MieterInnen, VertreterInnen und Spielstätten aus dem CRM.
Preise rechnet eine Tarif-Engine, mit Regionen in eigener Währung, darin Kategorien, darin wiederum dauerabhängige Staffeln, dazu Zu- und Abschläge für Sondernutzungen sowie eigene Tarife für Synch-Lizenzen nach Spieldauer und für Archivkopien nach Seitenzahl. Die Vorschau zeigt den Preis, bevor gespeichert wird; ein Preis von Hand braucht eine Begründung. Und die Umsatzsteuer ist ein Ergebnis: Sie folgt aus Positionsart, Lieferland und Mieter-Typ, also Endkunde, B2B im Inland, B2B in der EU mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder Drittland.
Der Versand läuft in Schritten: freigeben, buchen, eingehen. Beim Buchen wechselt das Set auf verliehen und wird aus dem Lager gebucht; beim Eingang zurück. Der Lieferschein bündelt auf Wunsch mehrere Sendungen eines Versands und trägt die tatsächliche Versandadresse (Konzerthaus, Orchesterbüro, Bibliothek) samt Aufführungsterminen, Werkangaben je Position und Sendungsnummer. Für Material ohne Titelzuordnung gibt es den Blanko-Lieferschein. Bei der Rückgabe stuft die Inspektion das Material als vollständig, unvollständig, beschädigt oder verloren ein und setzt daraus den Set-Status.
Was das Ganze zusammenhält, ist das Bundle-Cockpit, eine Belegungsansicht je Notenmaterial als Kalender oder Zeitstrahl, mit Sets, Vorgängen, Kalkulationen, Lieferungen, Aufführungen und Sperren in einem Bild. Es erkennt Konflikte bei überlappenden Vorgängen, lässt sie aber weg, wenn nachweislich verschiedene Sets betroffen sind. Denn zwei Konzerte am selben Abend sind kein Problem, solange es zwei Notensätze gibt.
Am Ende steht die Abrechnung. Rechnungs-Zuordnungen tragen Typ, Fälligkeitsregel und Betrag und werden zu echten Aufträgen in Aufträge & Rechnungen, einzeln oder als Sammelauftrag, mit Prüfung auf gemischte Währungen. Vertreterprovisionen laufen als interne Positionen am Vorgang mit und werden bei Storno und Reaktivierung mitgeführt. Und die Aufführungen, die ohnehin erfasst sind, werden zur GEMA-Meldung, mit Vorschau, Export samt Protokoll, Statuswechsel auf gemeldet und Dublettenprüfung, wobei Werke ohne Schutz außen vor bleiben.
Die Vermietung in der Anwendung.




Material und seine SetsLinks die Bundles mit Artikelnummer und Set-Anzahl, rechts die physischen Sets: Nummer, Lagerplatz, Stimmenzahl, Vollständigkeit und Verfügbarkeit – frei, auf Ansicht, gesperrt.
Alle MietvorgängeVorfallnummer, Status, Bundle, Werk, Mieter und Vertreter – mit Filtern für Status, Mietzeitraum und Rückgabe, gespeicherten Filtern und wählbaren Spalten-Sets.
Positionen mit Steuer und SummenMietgebühr, Aufführungsgebühr und Versand als eigene Positionsarten, je mit Menge, Einzelpreis, Gesamt und Steuersatz – darunter Netto, Steuerzeile und Brutto. Positionen lassen sich einer Lieferung zuordnen.
Aufführungen im KalenderKonzerte, Premieren, Rundfunk und Aufnahmen farblich getrennt und einzeln abwählbar, als Tag, Woche, Monat oder Agenda – über alle Mandanten hinweg und als Feed abonnierbar.
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Demo vereinbarenPer API importieren und exportieren.
Kein anderes Modul ist nach außen so gut verdrahtet: Verwertungsgesellschaft, das internationale Vermietungsnetz und der Bestellschein der Rundfunkanstalten sind angebunden. Offen bleibt der Versandweg.
Import – von externen Diensten
Daten, die von außen ins Modul fließen:
- Rückmeldung der Verwertungsgesellschaft mit bestätigten Werknummern → der Meldestatus stimmt ohne Nachpflege
- Anfragen, Bestellungen und Nachrichten aus dem Vermietungsnetz Zinfonia → Kalkulation und Vorgang entstehen von selbst
- Der Standard-Bestellschein der Rundfunkanstalten als Excel-Datei → Anfrage, Auftrag und Nutzung ohne Abtippen
- Sendungsstatus und Rückversand des Versanddienstleisters → das Mahnwesen weiß, wann etwas wirklich unterwegs ist
Export – zu externen Diensten
Daten, die das Modul nach außen übergibt:
- Aufführungsmeldung mit ISWC, Werknummer und Sondernutzung an GEMA, GVL und VG Musikedition → aus den ohnehin erfassten Nutzungen
- Werk- und Katalogdaten sowie Angebote an Zinfonia → sichtbar im internationalen Markt
- Empfängeradresse, Paket und Rückgabefrist an den Versanddienstleister → Versandlabel und Sendungsverfolgung
- Aufführungstermine an Website, Presse oder Konzertdatenbanken → der Spielplan pflegt sich mit
Angebunden ist heute schon viel: Die GEMA-Meldung geht als Datei hinaus und die Rückmeldung kommt zurück; für Verwertungsgesellschaften gibt es zusätzlich die Werkanmeldung als CWR und IWA-XML. Zinfonia ist ein echter Konnektor in beide Richtungen – Bestellungen abrufen, Katalog einreihen und übertragen, Anfragen über einen Webhook annehmen, Status zurückmelden. Der Bestellschein der Rundfunkanstalten wird als Excel-Datei eingelesen, mit Erkennung der Phase, und der Lieferschein entsteht über die Formular-Engine. Beim Versand stehen Dienstleister, Sendungsnummer und Versandkosten als Felder im Ablauf, es gibt aber keine Anbindung an eine Carrier-Schnittstelle – Label, Sendungsverfolgung und Zollpapiere für Auslandssendungen wären der nächste Schritt, ebenso ein Kalender-Feed nach außen.
Mehr zu den Schnittstellen
Detailübersicht aus der Schnittstellen-Analyse: Quellen für den Import und mögliche Ziele für den Export.
Import – von externen Diensten
| Quelle (extern) | Was wird importiert | Nutzen im Modul |
|---|---|---|
| GEMA-Rückmeldung (vorhanden) | Bestätigte Werknummern und Status | Meldestatus und Registrierung stimmen ohne Nachpflege |
| Zinfonia (vorhanden) | Eingehende Anfragen, Bestellungen, Nachrichten | Kalkulation und Vorgang entstehen automatisch |
| Rundfunkanstalten (vorhanden) | Bestellschein und Nutzungsdaten | Angebot, Vorgang und GEMA-Meldung ohne Abtippen |
| UIC-Instrumentenkatalog (vorhanden) | Instrumente, Deskriptoren, Gruppen | Stimmtypen einheitlich benannt und auflösbar |
| Versanddienstleister | Sendungsstatus, Zustellung, Rückversand | Rückgabe und Mahnwesen genauer steuern |
Export – zu externen Diensten
| Zweck / Auslöser | Externer Dienst (Beispiele) | Was wird exportiert | Format / Standard |
|---|---|---|---|
| Aufführungsmeldung (vorhanden) | GEMA, GVL, VG Musikedition | ISWC, Werknummer, Aufführung, Sondernutzung | CSV, CWR, IWA-XML |
| Katalog und Anfragen (vorhanden) | Zinfonia | Werk- und Katalogdaten, Angebote | Zinfonia-API |
| Lieferschein (vorhanden) | Kunde, Spedition | Sendung mit Sets, Stimmen und Terminen | |
| Materialversand | DHL, DPD, GLS, Spedition | Empfängeradresse, Paket, Rückgabefrist | Carrier-API, GS1 |
| Auslandsversand und Zoll | Zoll, Kurier | Proformarechnung, Zollwert | Zoll- und Carrier-API |
| Aufführungskalender | Website, Presse, Konzertdatenbanken | Aufführungstermine und Premieren | iCal, JSON |
Alle Funktionen der Vermietung.
Die vollständige Liste finden Sie in unserer Broschüre
Oben sehen Sie einen Ausschnitt. Alle Funktionen dieses Moduls – und die aller anderen – haben wir in der open.junixx-Broschüre zusammengestellt. Wir schicken sie Ihnen gern zu, gedruckt oder als PDF. Und wenn Sie lieber zusehen als lesen: Wir zeigen Ihnen open.junixx auch live am Bildschirm.
Broschüre erhaltenGebaut für Musikverlage.
Orchester-, Chor- und Bühnenmaterial verleihen ist ein eigenes Geschäft – mit eigener Logistik, eigenen Tarifen und eigenen Meldepflichten. Dieses Modul ist dafür gemacht.
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