Vom Angebot bis zur Zahlung.
Der ganze Lebenszyklus in drei Phasen
Freigabe, Lieferung und Faktura laufen als nachvollziehbare Phasen mit Prozess-Tracker und einer Leiste „Nächste Aktion“ – Liefer- und Fakturastatus getrennt geführt.
E-Rechnung nach XRechnung und ZUGFeRD
Precheck, Aufbau, Revalidierung und die Ausgabe als XML oder als Hybrid-PDF gehören zum Modul – samt Leitweg-ID und Validierung.
Preisfindung, die sich erklären lässt
Kundenpreis, Staffelpreis, Staffelrabatt, Kundenrabatt, Kampagne oder Kopfrabatt: Jede Ermittlung ist über die Rabattregel-Spur bis zur Quelle nachvollziehbar.
Offene Posten, Zahlungen, Umsatz
Überfällige Rechnungen mit Summen, Zahlung erfassen und Mahnung drucken aus derselben Liste – dazu Rechnungsjournal und DATEV-Buchungsstapel.
Ein Beleg, ein durchgehender Weg.
Der Auftrag ist der finanzielle Knotenpunkt des Verlags: Hier entsteht die Forderung, hier wird geliefert, hier wird bezahlt. Das Modul führt Angebote und Aufträge vom Entwurf über Freigabe, Lieferung und Faktura bis zu Zahlung und Mahnung, mit Kunden-, Adress- und Steuerdaten aus dem CRM und Titel-, Preis- und Bestandsdaten aus dem Titelstamm.
Die Auftragsliste zeigt zuerst, was zu tun ist. Über der Tabelle stehen Kennzahlen in zwei Gruppen, nämlich Stückzahlen für heutige Aufträge, Entwürfe und Teillieferungen sowie Umsätze für Monat, 30 Tage und Jahr; daneben erscheinen offene Lieferungen, offene Fakturen und die Zahl der fakturierten Aufträge auf einen Blick. Von dort geht es in den Auftrag, dessen drei Phasen als Prozess-Tracker mitlaufen; Statuswechsel prüft das System auf Zulässigkeit, und mehrere Aufträge wechseln ihren Status auch gemeinsam.
Eine Position weiß, woher sie kommt: aus dem Verkauf, aus der Vermietung, von einer Veranstaltung, aus einem Abo, einer Anzeige oder als Beitrag aus der Herstellung. Je Quelle erscheinen dabei eigene Register, etwa Mietzeitraum und Aufführungen, Termin und TeilnehmerInnen, Lieferrhythmus und Kündigungsfrist oder Format und Erscheinungszeitraum. Positionen kommen auch aus Excel oder CSV. Der Assistent löst sie dabei über ISBN, EAN oder Artikelnummer auf und fragt bei Mehrdeutigkeit nach.
Preise und Rabatte ermittelt die Preisfindung selbst und legt offen, woher der Rabatt kommt; manuell überschreiben ist möglich, bleibt aber sichtbar. Lagergeführte Titel werden reserviert. Deckt der Bestand nicht, entstehen Rückstände mit eigener Ereignis-Historie, und die Teillieferung wählt zwischen Folgeauftrag, Splitten und Zurückhalten. Bestände und Bewegungen kommen aus dem Lager.
Der Steuersatz ist dabei ein Ergebnis, keine Eingabe: Er folgt aus dem Steuerfall (Inland, EU mit und ohne Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Ausfuhr, Bestimmungsland beim One-Stop-Shop) und steht schon im Angebot als Vorschau, nicht erst auf der Rechnung. Bewusst abweichen bleibt möglich, wird aber als Abweichung ausgewiesen statt still übernommen; die Steuersumme fasst nach Satz zusammen, nicht nach Schlüssel.
Ein Paket aus dem Titelstamm wird als eine Position erfasst und löst sich in seine Bestandteile auf. Einzelne Teile lassen sich beim Erfassen abwählen, und jeder Paketbestandteil trägt eigenen Preis, eigene Steuer und eigene Reservierung. Der Auftrag bindet dabei die Paketfassung, mit der er entstanden ist. Wird die Stückliste später geändert, entsteht eine neue Version, und der bestehende Auftrag bleibt, wie er war.
Fakturiert wird mit Vorschau, Freigabe und Prüfung der Buchungsperiode; Gutschriften gehen ganz oder positionsweise. Die E-Rechnung entsteht als XRechnung oder ZUGFeRD, als XML oder als Hybrid-PDF, mit Precheck und Validierung. Die Belege (Auftragsbestätigung, Rechnung, Lieferschein, Mahnung) kommen aus dem Layout des Mandanten und gehen als Entwurf in die Korrespondenz oder direkt per E-Mail hinaus.
Ob bezahlt wurde, steht in den offenen Posten. Dort erscheinen überfällige Rechnungen mit Summen, Zahlung und Mahnung lassen sich in einem Schritt erfassen beziehungsweise drucken, mit Mahnstufen von der Erinnerung bis zur vierten Mahnung. Die Zahlungsübersicht filtert nach Zahlungsart und summiert; die Umsatzansicht rechnet nach Monat, Titel und Kunde, als CSV, als Rechnungsjournal oder als DATEV-Buchungsstapel für die Buchhaltung.
Aufträge in der Anwendung.





Alle Aufträge mit ihren KennzahlenOben die Stückzahlen – heute, Entwürfe, Teillieferungen – und die Umsätze für Monat, 30 Tage und Jahr, daneben offene Lieferungen und Fakturen. Die Liste filtert nach Lifecycle, Liefer- und Fakturastatus, Auftragsart und Datum – mit Mehrfachauswahl für den Sammel-Statuswechsel.
Der Auftrag mit seinen PositionenKopfdaten, alle vier Adressen mit Übernahme aus dem CRM, Netto, MwSt. und Brutto – darunter die Positionen mit Menge, Einzelpreis, Rabatt, Quelle und Steuersatz, dazu Versandkosten und Positionsimport.
Fakturiert, mit Fälligkeit im BlickRechnungsnummer und -datum, die Fälligkeit als Warnung, der offene Betrag neben Netto, MwSt. und Brutto – und die erfassten Zahlungen direkt darunter.
Umsatz nach MonatRechnungen des Jahres, Gesamtumsatz netto, MwSt. und brutto – darunter jeder Monat mit Anzahl und Beträgen. Als CSV, als Rechnungsjournal oder als DATEV-Buchungsstapel.
Umsatz nach KundeDieselbe Auswertung nach Kunden sortiert: Anzahl der Aufträge, netto, brutto, bezahlt und offen – filterbar nach Name oder Kundennummer.
Sehen Sie open.junixx bei der Arbeit. Wir zeigen Ihnen am Bildschirm, wie die Software zu den Abläufen Ihres Verlags passt – unverbindlich und mit Zeit für Ihre Fragen.
Demo vereinbarenPer API importieren und exportieren.
Der Beleg-Lebenszyklus zeigt, wo der externe Nutzen liegt: erzeugen, übermitteln, bezahlt werden, verbuchen. E-Rechnung und DATEV-Export sind da – der Weg zu Peppol, Bank und Zahlungsdienstleister schließt den Kreis.
Import – von externen Diensten
Daten, die von außen ins Modul fließen:
- Zahlungseingänge von Zahlungsdienstleistern → Zahlungen buchen und offene Posten schließen
- Kontoumsätze der Hausbank → automatischer Abgleich über die Rechnungsnummer
- Eingehende XRechnungen und ZUGFeRD-Belege → Auftrag oder Gutschrift als Entwurf
- Auftragsbestätigung, Lieferschein und Verfügbarkeit vom Barsortiment → Rückstände auflösen
Export – zu externen Diensten
Daten, die das Modul nach außen übergibt:
- Fertige XRechnung an Peppol-Zugangspunkte und die Portale der Verwaltung
- ZUGFeRD- und Factur-X-Hybrid-PDF an Geschäftskunden
- Ausgangsrechnungen als DATEV-Buchungsstapel an die Buchhaltung
- SEPA-Lastschrift und Zahllink an Bank und Zahlungsdienstleister
Heute erzeugt das Modul die E-Rechnung vollständig im Haus: XRechnung 3.0, ZUGFeRD und Factur-X, als XML und als Hybrid-PDF, mit interner und KoSIT-Validierung – fremde E-Rechnungen liest es ebenso ein. Dazu der DATEV-Buchungsstapel, das Rechnungsjournal, die CSV-Exporte und die erfassten Zahlungen. Übertragungswege wie Peppol sowie Bank- und Zahlungsanbindungen lassen sich über die zentrale API ergänzen.
Mehr zu den Schnittstellen
Detailübersicht aus der Schnittstellen-Analyse: Quellen für den Import und mögliche Ziele für den Export.
Import – von externen Diensten
| Quelle (extern) | Was wird importiert | Nutzen im Modul |
|---|---|---|
| Zahlungsdienstleister (Stripe, Mollie, PayPal, GoCardless) | Zahlungseingänge, Webhooks für bezahlt, fehlgeschlagen, erstattet | Zahlungen automatisch buchen, offene Posten schließen |
| Hausbank (HBCI/FinTS, camt.053) | Kontoumsätze mit Verwendungszweck | Automatischer Abgleich auf die Rechnungsnummer |
| Eingehende E-Rechnungen | Fremde XRechnung oder ZUGFeRD → Positionen und Beträge | Auftrag oder Gutschrift als Entwurf anlegen |
| Barsortiment und Auslieferung | Auftragsbestätigung, Lieferschein (DESADV), Verfügbarkeit | Beschaffungsstatus, Bestandszugang, Rückstandsauflösung |
| Shopsysteme und Marktplätze | Neue Bestellungen mit Kunde, Positionen und Zahlart | Auftragsanlage aus dem Online-Kanal |
| Bonitätsauskunft (Creditreform, SCHUFA, CRIF) | Bonitätsindex, Kreditlimit | Zahlungsart und Limit bei der Auftragsanlage steuern |
Export – zu externen Diensten
| Zweck / Auslöser | Externer Dienst (Beispiele) | Was wird exportiert | Format / Standard |
|---|---|---|---|
| E-Rechnung an Behörden | Peppol-Zugangspunkte, Portale des Bundes und der Länder | Fertige XRechnung samt Leitweg-ID | Peppol BIS Billing 3.0, XRechnung 3.0 |
| E-Rechnung an Geschäftskunden | E-Mail, Kundenportale, EDI-Netze | Hybrid-PDF oder reine XRechnung | EN 16931, ZUGFeRD 2.x, Factur-X |
| Übergabe an die Buchhaltung | DATEV, Steuerberater und Kanzlei | Ausgangsrechnungen als Buchungsstapel | DATEV EXTF (CSV) |
| Zahlungseinzug | Stripe, Mollie, PayPal, GoCardless | Forderung als Zahllink oder Lastschriftmandat | REST-API des Anbieters |
| SEPA und Überweisung | Hausbank über HBCI/FinTS | Lastschrift-Sammler und Überweisungsträger | SEPA pain.008, pain.001 |
| Warenbeschaffung | KNV Zeitfracht, Libri, Umbreit, GVA | Bestellung aus offenen Positionen | EDIFACT ORDERS |
| Shop- und Marktplatz-Abgleich | Shopware, WooCommerce, Amazon, Genialokal | Rechnungs-, Liefer- und Zahlstatus | REST-API, EDIFACT INVOIC |
Alle Funktionen von Aufträgen & Rechnungen.
Die vollständige Liste finden Sie in unserer Broschüre
Oben sehen Sie einen Ausschnitt. Alle Funktionen dieses Moduls – und die aller anderen – haben wir in der open.junixx-Broschüre zusammengestellt. Wir schicken sie Ihnen gern zu, gedruckt oder als PDF. Und wenn Sie lieber zusehen als lesen: Wir zeigen Ihnen open.junixx auch live am Bildschirm.
Broschüre erhaltenRechnungen schreibt jeder Verlag.
Nur die Positionen sind verschieden: Bücher und Nonbook, Abonnements, Anzeigen, Aufführungsmaterial, Veranstaltungen – alle laufen über denselben Beleg.
Verbunden mit dem Verlags-Ökosystem
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